Über das Unternehmen

Am 6. Oktober 1909 öffnete sie zum ersten Mal ihre Türen: die Marien Apotheke in der Schmalzhofgasse, im Herzen des 6. Bezirks. Die Nachbarschaftsapotheke steckt voller Ideen und außergewöhnlichem Design – bunt in jeder Hinsicht. Die leeren Tablettenblister, die als Deckenbeleuchtung in der Apotheke dienen, sind mittlerweile über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Die Apotheke ist bereits seit den 30er-Jahren ein frauengeführter Betrieb: Dr. Doris Schmatt, die Großmutter der heutigen Besitzerin Mag. Karin Simonitsch, war eine der ersten weiblichen Pharmazie-Studierenden Österreichs und eine rührige Apothekerin, die viele Rezepturen entwickelte. In den 90er-Jahren drückte schließlich ihre Enkelin, Mag. Karin Simonitsch, der Marien Apotheke ihren persönlichen Stempel auf: Sie entwickelte die Apotheke zu einer der größten auf HIV spezialisierten Apotheken Österreichs und war eine der ersten Apothekerinnen, die mit einem eigenen Verblisterungsbetrieb Pflegeheime mit individuell verpackten Medikamenten versorgen konnte.

Seit fast 15 Jahren beschäftigt Karin Simonitsch auch gehörlose Mitarbeiter*innen, unter anderem Österreichs einzigen gehörlosen Apotheker, der in der Marien Apotheke in Gebärdensprache berät. Die Apothekerin wurde für ihr Engagement und ihren Innovationsgeist schon mehrfach ausgezeichnet – und die Ideen gehen ihr noch lange nicht aus.

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