Chronik

Das Kaffeehaus Eckl wurde 1802 in dem kurz zuvor erbauten Haus eröffnet und befand sich in der Nähe des sogenannten Brillantengrundes, am Schottenfeld, in Neubau. Das Kaffeehaus war ein Beispiel für ein Vorstadtkaffeehaus, das seit Ende des 18. Jahrhunderts kontinuierlich über 100 Jahre im gleichen Lokal bestand. Es fanden sich vor allem wohlhabende Bürger in diesem Lokal ein, Spiele und Zeitungen sorgten für Unterhaltung.

1832 wurde es durch einen Salon, von dem eine breite Terrasse in den im englischen Stil angelegten Garten führte, bedeutend vergrößert. Durch die großen Fenster glich der Anbau einem Wintergarten, dessen Türen im Sommer Richtung Schanigarten geöffnet werden konnten. Im selben Jahr wurde es bereits durch den Maler Orterer freskiert.

1846 ging das Café an den neuen Besitzer Karl Schuster über, der es mit zwei Billardsälen mit insgesamt 6 Billardtischen ausstatten ließ. Das Kaffeehaus wechselte mehrfach den Besitzer und wurde jedes Mal aufs Neue erweitert. 1864 bis 1878 scheint Joseph Eckl als Kaffeesieder auf, woher auch der Name des Lokals stammt.

1911 wurde das Haus, in dem das Café Eckl angesiedelt war, abgebrochen, und das Kaffeehaus verschwand aus dem 7. Bezirk.

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