Chronik

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Aus einer kleinen Werkstatt im Herzen Wiens erwuchs 1833 ein Ort, der bald Künstler, Intellektuelle und Mitglieder des Adels anzog. Mit feinem Gespür für Schönheit und handwerklichem Können eroberte Conrad Bühlmayer nicht nur die Herzen seiner Kundschaft, sondern auch die Anerkennung der Akademie der bildenden Künste. Den Höhepunkt seiner Laufbahn markierte die Ernennung durch Kaiser Franz Joseph I. zum „k. u. k. Hofvergolder" – von da an zählte der kaiserliche Hof zu seinen Auftraggebern und wurde zugleich zur besten Empfehlung für die erlesene Kunstfertigkeit des Vergolders.

Zeitweise beschäftigte der Betrieb über 200 Kunsthandwerker, die prachtvolle Rahmen für Wiens Elite und Größen wie Ferdinand Georg Waldmüller und Adalbert Stifter fertigten. Aufgrund fehlender Nachfolge übergab Conrad Bühlmayer um 1890 das Zepter an seine besten Mitarbeiter. Mit dem Untergang der Monarchie kam der Einbruch: 1929 wurde die Firma zwangsversteigert, im Zweiten Weltkrieg stand das Geschäft still. Doch das Vermächtnis endete nicht: 1970 fand Bühlmayers Erbe in der Familie Haider eine neue Heimat. Unter der Leitung von Michael und Elisabeth Haider vergrößerten sich Geschäftslokal und Sortiment.

Mit fast 200 Jahren Handwerkstradition ist C. Bühlmayer heute fest im historischen Herzen Wiens verankert. Unter der Leitung von Constantin Haider verbindet das Unternehmen traditionelle Vergoldung mit moderner Rahmenkunst. Das erfahrene Team fertigt und restauriert mit Präzision kunstvolle Spiegel, Rahmen und antike Schnitzteile – von klassischen Fotorahmen bis zu exklusiven Beleuchtungselementen, individuell auf die Kundenwünsche abgestimmt. Kunden aus Privatbesitz, Museen und öffentlichen Einrichtungen schätzen die maßgeschneiderten Lösungen im charmanten Geschäftslokal im Michaeler-Durchgang oder im Online-Shop.

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