Über das Unternehmen

Der von der MA 48 gesammelte Restmüll wird mit Müllfahrzeugen direkt zur Müllverbrennungsanlage Pfaffenau in der Johann-Petrak-Gasse angeliefert. Mit einer Verbrennungsleistung von 32 Tonnen pro Stunde wird hier Restmüll verwertet – der Betrieb ist hochkomplex und reicht vom Verbrennungsprozess über den Wasser-Dampf-Kreislauf und die Strom- und Fernwärmeproduktion bis zur mehrstufigen Rauchgasreinigung. Neben modernster Anlagentechnik wird für die umweltfreundliche Entsorgung und Abfallverwertung auch hochqualifiziertes Personal benötigt: Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der MVA Pfaffenau beschäftigt. Bei einer Brennstoffmenge von rund 250.000 Tonnen pro Jahr und einer elektrischen Nettoleistung von etwa 14 MW versorgt die Anlage rund 25.000 Haushalte mit Strom und 50.000 Haushalte mit Fernwärme.

In der ersten Biogasanlage Wiens werden Küchenabfälle und Grünschnitte, die die MA 48 sammelt, nassmechanisch aufbereitet und einer Vergärung zugeführt – daraus entstehen pro Jahr bis zu 1,7 Millionen Kubikmeter Biogas. Über eine neue Aufbereitungsanlage wird das Biogas in das Wiener Gasnetz eingespeist: Die Anlage erzeugt jährlich über eine Million Kubikmeter CO2-neutrales Biomethan, mit dem über 900 Wiener Haushalte umweltfreundlich versorgt und jährlich 3.000 Tonnen CO₂ eingespart werden.

Wiener Kommunal-Umweltschutzprojektgesellschaft mbH, Johann-Petrak-Gasse 7, 1110 Wien, Tel. +43 (1) 76080, office@wku.at.

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