Über das Unternehmen
1925 eröffnet Armin Kleingünther das Geschäft für „Metallwaren für neuzeitliche Innenausstattung" in der Rechten Wienzeile 75. Er lässt das Geschäftslokal umbauen, um zwei große Musterräume zu schaffen sowie große Auslagen, damit man das Sortiment auch von außen bestaunen kann. Angeboten werden Vorhangstangen, Kleiderständer sowie Meller-Öfen, Servierwagen und Blumentische. Johann Weidner tritt als Handelsvertreter ins Unternehmen ein.
1945 belebt Johann Weidner das – fast leere – Geschäft nach dem Krieg durch geschickten Tauschhandel und kreative Nutzung von Altmetall wieder, etwa Schirmständer aus Kugellagergehäusen von Panzerrädern. 1960 zieht sich Armin Kleingünther ins Privatleben zurück, Johann Weidner übernimmt das Geschäft. 1976 übernimmt Heinz Weidner das Geschäft von seinem Vater. Er renoviert alte Stücke aus Messing und entwirft selbst Vorhangstangen-Träger und Garderoben in Anlehnung an den Jugendstil – Messing-Vorhangstangen kommen wieder in Mode.
2000 übernimmt Angela Metzner, geb. Weidner, am 1.4. das Geschäft von ihrem Vater, bereits in dritter Generation. Sie etabliert eine Homepage samt Webshop sowie einen Instagram-Kanal und gestaltet einen Schaukasten am Stephansplatz, der Touristen in die Wienzeile lockt. Heute liegt der Schwerpunkt auf individuellen Lösungen und Sonderanfertigungen nach dem Motto „Geht nicht – gibt's nicht": vom Kochbuchständer bis zur XXL-Schuhablage aus Messing, sieben verschiedene Arten von Schuhlöffeln, eine Vielzahl an Türklopfern und eine große Auswahl an Garderobehaken. Sehenswert ist auch die 100 Jahre alte Ladenwand mit ihren vielen Laden in verschiedenen Größen – ein Besuch lohnt sich, es ist eine Zeitreise ins frühe 20. Jahrhundert.

