Chronik
Am 1. Februar 1373 nennt eine Urkunde Jakob von Eslarn als ersten Eigentümer eines stattlichen Gutshofes auf dem Areal des heutigen Schlossquadrats zwischen Margaretenplatz, Schlossgasse und Hofgasse. Ihm folgt Ludwig von Tirna, Sohn des damaligen Wiener Bürgermeisters. Der Hof wird 1529 bei der ersten Türkenbelagerung schwer beschädigt, danach wieder aufgebaut und 1683 beim zweiten Osmanenangriff erneut verwüstet.
Am 17. Oktober 1786 erwirbt Johann Brauneck das Haus „Zur Landeskrone", heute Schlossgasse 21. Im selben Jahr entsteht eine kleine Weinschenke – der Vorläufer des heutigen Silberwirt. Die Hügel vom Wienfluss bis nach Matzleinsdorf sind damals von Weingärten geprägt, besonders entlang der Nikolsdorfer Gasse. Eine Vogelschau dieser ländlichen Vorstadt liefert eine Darstellung von 1778: Der Margaretenplatz hatte schon damals seine rechteckige Form, links davon das dreigeschossige Schlossgebäude samt Ziergarten.
Heute ist das Schlossquadrat ein lebendiger Treffpunkt mit mehreren Traditionslokalen. Das Gasthaus Silberwirt wurde erstmals 1776 als Weinschenke erwähnt und pflegt bis heute die Wiener Wirtshaustradition mit einem der schönsten Gastgärten der Stadt unter alten Linden und Kastanienbäumen. Das Restaurant Gergely's bietet internationale Küche mit Steak-Spezialitäten aus vier Kontinenten unter dem markanten Gewölbe des Schlossgebäudes aus dem 14. Jahrhundert. Im Café Cuadro sorgen Frühstück, Tapas und hausgemachte Burger für Genuss von früh bis spät, während die Trattoria Margareta mit Pizza, Pasta und frischem Fisch für italienisches Flair im Innenhof sorgt.

