Chronik

Mozartplatz, 1040 Wien
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Der Mozartplatz ist nach dem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart (* 27. Jänner 1756 in Salzburg; † 5. Dezember 1791 in Wien) benannt. Einst lag hier der Klostergarten der Paulaner, der zwischen 1789 und 1802 klassizistisch verbaut wurde. Schon 1834 befand sich hier ein kleiner Platz, er wurde als Marktplatz genutzt, die Stadt Wien betrieb einen Auslaufbrunnen.

Im Zentrum steht heute der Zauberflötenbrunnen. Das Denkmal, manchmal auch als Mozartbrunnen oder fälschlich Papagenobrunnen bezeichnet – dargestellt ist Tamino – ist ein wichtiges frühes Werk der secessionistischen Bildhauerkunst in Wien. Es wurde 1900 bis 1905 von Otto Schönthal, Architekt des Denkmals, und Carl Wollek, Bildhauer, geschaffen.

Dargestellt ist die „Wasserprobe“ aus der Zauberflöte. Man sieht einen flötenspielenden Tamino mit einer sich an ihn schmiegenden Pamina. Auf dem mächtigen Steinsockel sind Fabelwesen angebracht. Der Brunnen erinnert an die Uraufführung der Zauberflöte, die 1791 im Freihaustheater auf der Wieden stattgefunden hatte. An der Rückseite des Brunnens ist eine Bronzetafel angebracht, sie trägt die Inschrift: „Mozart-Brunnen, errichtet unter dem Bürgermeister Dr. Karl Lueger und dem Bezirksvorsteher Franz Rienössl im Jahr 1905.“

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