Chronik
Bereits 1913 eröffneten Karl Atzlers Urgroßeltern eine Eisenwarenhandlung in der Quellenstraße 109. Sohn Karl und Gattin Gisela eröffneten nach der Übernahme weitere Geschäfte in der Umgebung und erweiterten das Sortiment um Haushalts- und Küchengeräte. Kurz darauf begann der Erste Weltkrieg – das Geschäft überstand in der Folge zwei Weltkriege, ehe das ursprüngliche Geschäft in der Quellenstraße 109 1945 komplett zerstört wurde. Auf der Kellerstiege wurde mit dem Verkauf der nicht gänzlich zerstörten Waren wieder begonnen; in den 1950er Jahren kamen Glas, Porzellan und Keramikartikel hinzu. Der Standort in der Favoritenstraße 128 war als das „Eiseneck" bekannt und durchlebte unter anderem die Eröffnung der Fußgängerzone und den U-Bahn-Bau der 1970er Jahre.
Im Laufe der Jahre gab es verschiedene Standorte, an denen alles für Küche, Werkstatt und Garten angeboten wurde. Der heutige Eigentümer Karl Atzler ist seit seinem 20. Lebensjahr im Betrieb tätig. Um den Erfordernissen des modernen Handels gerecht zu werden, wurde 2006 das gesamte Sortiment mit tausenden lagernden Artikeln am heutigen Standort in der Quellenstraße 62 auf einer Verkaufsebene konzentriert. Von der Motorsäge über den Akkuschrauber bis zum Inbusschlüssel finden Heimwerker und Profis hier alles, was das Herz begehrt – dazu Malerbedarf, Gartengestaltung, Elektrogeräte, Kochtöpfe, Gläser, Teller, Messer und Gmundner Keramik.
In diesem Familienbetrieb sind persönliche Beratung und Service wie die Zustellung gekaufter Artikel bis heute selbstverständlich und werden von der Kundschaft sehr geschätzt. So heißt es oft: „Geh zum Atzler, dort findest Du es!"

